Quartier der Vielfalt - Gemeinsam.Leben.Gestalten

Baden-Württemberg zeichnet aus:147 Bewerber - 53 Preisträger und WIR SIND DABEI

60.000€ für die Entwicklung unseres Konzepts

Preisverleihung in Stuttgart

Am 23. November 2017 fuhren die Erste Bürgermeisterstellvertreterin Dr. Müller-Reinartz, der Bürgermeisterstellvertreter Walter, die Stiftungsratsvorsitzende Jung-Wittiger und die Hauptamtsleiterin Deutsch gemeinsam nach Stuttgart um den Preis entgegenzunehmen für unser „Quartier der Vielfalt - Gemeinsam.Leben.Gestalten“.

Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha und Staatsekretärin Bärbl Mielich haben bei einer feierlichen Preisverleihung im Neuen Schloss in Stuttgart 53 Kommunen für ihre Ideen und Konzepte zur generationengerechten Quartiersentwicklung mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 2,7 Millionen Euro ausgezeichnet. Hier geht es zur Pressemitteilung des Landes.

Anstatt einer Trophäe im üblichen Sinne wurden den Preisträgern Holzwürfel überreicht, welche Samen für Pflanzen enthalten - eine nachhaltige Erinnerung, welche bei entsprechender Pflege noch lange an den Tag erinnern kann.

Die Strategie des Ministeriums für Soziales und Integration „Quartier 2020 - Gemeinsam.Gestalten.“ begleitet und unterstützt Kommunen bei der Etablierung und Weiterentwicklung von Quartieren vor Ort. Der Ideenwettbewerb, so das Ministerium, soll einen ersten Impuls setzen auf dem Weg zur Entwicklung von Quartieren, in denen alle dort lebenden Menschen eine möglichst hohe Teilhabe und Lebensqualität geboten wird. Im Fokus, so die Ausschreibung des Wettbewerbs, sollen unter anderem ältere Menschen und damit das Handlungsfeld Pflege und Unterstützung im Alter stehen.

"Quartiere sind lebendige soziale Räume, in die Menschen sich einbringen, Verantwortung übernehmen und sich gegenseitig unterstützen. Die räumlichen Grenzen eines Quartiers sind somit nicht klar fixiert. Vielmehr ist es ein persönlich-räumlicher Bezugsrahmen, mit dem sich die Menschen identifizieren, zum Beispiel ein Straßenzug, eine Nachbarschaft, ein Stadtteil oder ein ganzes Dorf" - das Quartier mit dem wir uns beworben haben ist unser Neubaugebiet Biegen/Durlacher Weg mit angrenzenden Bereichen, denn die besondere Situation in Linkenheim-Hochstetten ergibt sich aus dem Neubaugebiet welches sich aktuell in der Erschließungsphase befindet und die ehemals selbständigen Gemeinden Linkenheim und Hochstetten städteplanerisch noch weiter verbindet. Im Neubaugebiet sollen neben Ein- und Mehrfamilienhäusern auch sozialer Wohnraum, ein Altenpflegeheim und ein Wohnheim für behinderte Menschen entstehen. Im Nordwesten schließt sich im Bestand die AWO Betreute Wohnanlage "Haus Langer Berg“ und die AWO Ambulant Betreute Wohngemeinschaft für ältere Menschen an. Ebenso der Standort des Altenpflegeheims der Stiftung Geschwister W. Nees (Stiftung).

Die Herausforderung besteht darin, alle Bedürfnisse, welche die Menschen mit in unser Neubaugebiet bringen zu erfüllen, die gewöhnlichen genauso wie die speziellen. Diese ergeben sich aus den verschiedenen Lebenslagen - Junge Familien, Einkommensschwache, Senioren im betreuten Wohnen oder in verschiedenen Pflegeformen, Behinderte, Menschen in Anschlussunterbringung, Auszubildende und Studenten. Wir setzen uns zum Ziel, die bereits vorhandenen Angebote einzubinden.

Unsere übergeordnete Vision ist es ein Quartier zu schaffen, welches das Potenzial hat, nicht nur geografische Mitte sondern auch Lebensmittelpunkt für alle Menschen in unserer attraktiven Wohngemeinde zu sein! Wir sehen eine besondere Chance darin, dass das Quartier neu gestaltet wird und wir so die Möglichkeit haben die Bedürfnisse nicht einfach nur im Nebeneinander zu erfüllen, sondern als Miteinander zu gestalten. 

Mit welchen Ideen wir das schaffen wollen werden wir in der nächsten Zeit sukzessive hier auf der Internetseite vorstellen.

Unsere Partner

Mitwirkende Akteure bei der Umsetzung werden unter anderem die Stiftung Geschwister W. Nees und die Johannes-Diakonie Mosbach sein.

Mit der Gestaltung der Pläne uns Grafiken für unseren Antrag haben uns die GSP / GESELLSCHAFT FÜR SOZIALES PLANEN und das Büro werk-plan unterstützt.

Unsere Grundlagen

Unsere Ziele für das Quartier (auch, aber nicht nur bezogen auf „Pflege und Unterstützung im Alter“) leiten wir aus den Bedarfen, Wünschen und Visionen aus dem abgeschlossenen Beteiligungsprozesses „Fachplan Gesundheit – gesund älter werden in Linkenheim-Hochstetten“ (2015/2016)  und aus dem Beteiligungsbaustein unseres Gemeindeentwicklungskonzeptes (2017)  ab.

So lassen wir in alle Überlegungen folgende Maxime einfließen:
• Begegnungsmöglichkeiten schaffen
• Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum verbessern
• Bedarfsorientierten Wohnraum schaffen
• Einfache Mobilität ermöglichen
• Quartiersmanager einsetzen
• Raumpotenziale ausmachen und ausschöpfen und gemeinsam nutzen
• Verbesserung der ärztlichen Versorgung
• Optimierung der Nahversorgung

Präsentation zur Fachtagung

Hier sehen Sie die Power-Point-Präsentation anlässlich der "Fachtag Quartiersentwicklung - Quartier der Vielfalt" am 16.04.2018 in Karlsruhe

Für uns erstellt von Henning Volpp, dipl.ing (GSP - Gesellschaft für Soziales Planen)