Ortsbegehung des Gemeinderates an Dreikönig

Traditionell am Dreikönigstag unternehmen Gemeinderat und Bürgermeister einen Rundgang durch die Gemeinde, um sich einen Überblick über aktuelle Bau-/Sanierungsprojekte zu verschaffen.

Auch in diesem Jahr hielt man an dieser Gewohnheit fest, nachdem man im vergangenen Jahr hatte pausieren müssen.

Die erste Station am Morgen war das Schulzentrum Linkenheim , wo aktuell eines der größten Hochbauprojekte in der Historie der Gemeinde stattfindet. Der zuständige Architekt Michael Rohde war ebenfalls vor Ort, um dem Gremium die verschiedenen derzeit laufenden Arbeiten zu erläutern. Zum Beispiel ging er auf die Sanierung der WC-Anlagen im Erdgeschoss des Bauteils A ein. Er führte aus, dass in zwei Wochen das Gemäuer verputzt werden soll. Die Wässerungssysteme seien mittlerweile erneuert worden, da die Leitungen durchgerostet waren. Unklarheiten habe es in Sachen Akustikwände gegeben, weil zunächst nicht sicher war, ob diese ohne Akustikverlust gestrichen werden können. Dies ist jedoch möglich, wie sich nun herausgestellt habe.

Außerplanmäßig würden zudem sämtliche Fußböden erneuert werden. Die war zunächst nicht geplant, habe sich aber als sinnvoll und nachhaltig erwiesen. Der Gemeinderat habe dies ebenso gesehen.

Das Dach ist inzwischen fertig saniert. Es wurden im Zuge der Arbeiten rund 40 Tonnen Kies aufgebracht. Rohde betonte, dass im Bereich des Bauteils A die wichtigsten Arbeiten planmäßig verlaufen. Der Einzug ist derzeit für den Herbst vorgesehen.

Im April werden die Bauteile B und C in Angriff genommen; außerdem wird die Sanierung der Albert-Schweitzer-Schule beginnen.

Wolfgang Seibert, Hausmeister der GWRS, zeigte den Rätinnen und Räten dann die  Heizungsanlage des Schulzentrums unter der GWRS. Anschließend ging es weiter in den Heizungskeller unter der Realschule. Thematisiert wurde der Energiebedarf der Anlage - hier besteht aktuell kein Handlungsbedarf. Das Schulzentrum benötigte 2021 rund 55.000 Liter Heizöl.

Am Schülerhort in Hochstetten stellte Hausmeister Manuel Auras die Modulbauweise des Standorts vor und erläuterte die verbleibenden Arbeiten an der Außenanlage, die bis Herbst fertiggestellt sein soll.   

Auf dem Friedhof Hochstetten übernahm Harald Egen vom Bauamt die Präsentation des Sachstandes. Der einschlägige Auftrag für die Neugestaltung war im November erteilt worden. In den kommenden Wochen wird der neue Hauptweg geteert und sandfarbener rutschfester Kunstharzsplit aufgebracht. Egen zeigte den aktuellen Plan, der halbanonyme Erdgräber, Wiesengräber, Bodenurnen und eine Sitzecke mit Gedenkstein für anonyme Gräber vorsieht. Auch die Kriegsgräber werden in das Konzept eingebunden. Er zeigte auch das neue Bewässerungssystem für die Rasenfläche. Die Fertigstellung des Gesamtprojektes ist für Ende Februar geplant. Abschließend erläuterte Egen die Sanierungsmaßnahme des Kirchplatzes, die um Pfingsten abgeschlossen sein soll.  

Die Begehung endete auf der Baustelle der künftigen Kita in der Max-Planck-Straße, wo sich das Gremium einen Überblick über den Fortschritt der Bauarbeiten verschaffte.