Gemeindeentwicklungskonzept (GEK)

Im Dezember 2016 wurde vom Gemeinderat der Beschluss zur Erstellung des Integrierten Gemeindeentwicklungskonzepts für Linkenheim-Hochstetten gefasst. Das Konzept stellt eine bis zum Jahr 2030 reichende, strategische Handlungsleitlinie für Planungsentscheidungen sowie Prüfaufträge dar und richtet
sich vorrangig an die Politik und Gemeindeverwaltung. In Teilen geht es auch über diesen Planungszeitraum
hinaus. Die Funktionsweise und Attraktion einer Gemeinde beruht auf vielfältigen Wirkungsebenen und Wirkungsfaktoren. Neben internen Veränderungen wirken ständig überörtliche externe Einflüsse und Rahmenbedingungen auf die Kommune und ihre einzelnen Handlungsbereiche ein.

Die aktuellen Herausforderungen der kommunalen Entwicklung, wie der demografische Wandel, der ökonomische
Strukturwandel, die Digitalisierung, das Mobilitätsverhalten und die damit verbundenen Folgen
sowie die steigende Bedeutung des Klimawandels und des Ressourcenschutzes sind komplex und nicht
mehr durch sektorale Lösungsansätze zu meistern. Der ständige Wandel des legislativen Rahmens
wurde in den vergangenen Jahren zur dominierenden Triebfeder kommunalen Handelns. Wo die Gemeinde in einem Bereich Veränderungen vornimmt, hat dies fast immer Auswirkungen auf die übrigen Bereiche. Umso wichtiger ist die Abstimmung von Einzelvorhaben. Neben städtebaulichen Fragestellungen werden auch die Themen Wohnen und Arbeiten, Bildung und Versorgung, Verkehr und Klimaschutz sowie Landschaft und Freizeit behandelt und in eine gesamtörtliche Entwicklungsperspektive eingebunden. Ziel ist ein fortschreibungsfähiges, städtebauliches Handlungskonzept, das die räumlichen und thematischen Felder herausarbeitet, die für die zukünftige Gemeindeentwicklung von zentraler Bedeutung sind sowie die entsprechenden Maßnahmen und Projekte
beschreibt soweit diese heute bereits ersichtlich sind. Dabei stehen im Mittelpunkt die Stärkung und die
Weiterentwicklung der Gemeinde als attraktiver Wohn- und Arbeitsstandort mit hohem Freizeitwert und
guter Versorgungsstruktur.

Das Gemeindeentwicklungskonzept wurde dabei in einem Dialogprozess, unter Zusammenarbeit mit den
Bürgern, dem Gemeinderat, der Gemeindeverwaltung sowie den externen Planern, und aus der städtebaulichen
SWOT-Analyse entwickelt.

Unser Weg zum Gemeindeentwicklungskonzept

Das Gemeindeentwicklungskonzept Linkenheim-Hochstetten wurde in zwei großen Bearbeitungsmodulen erarbeitet. Ein Schwerpunkt war die Bestandsaufnahme und SWOT-Analyse der Gemeinde. Ein zweiter baute auf den Erkenntnissen der SWOT-Analyse auf und befasst sich mit der Leitbildentwicklung sowie der Erarbeitung konkreter Maßnahmen und Leitprojekte sowie deren Umsetzung. Darüber hinaus konnten sich die Einwohnerinnen und Einwohner Linkenheim-Hochstettens auf unterschiedliche Art und Weise einbringen: Bei Bürgerveranstaltungen und Plaungsworkshops sowie auch auf klassischen Kommuiniaktionswegen konnten sie jederzeit Anregungen und Ideen einbringen.  

In den beiden Planungsworkshops sowie in Gesprächen mit allen relevanten Akteuren und der örtlichen Politik
wurden die jeweiligen Projektstände diskutiert und die weitere Arbeit zur Entwicklung der Konzeption vorbereitet.

Im Folgenden kann man auf die einzelnen Themenfelder der SWOT-Anlayse zugreifen:

Siedlungsstruktur

Siedlungsentwicklung

Wohnbauflächenpotentiale

Gebäude Generationenwechsel

Gewerbeflächen und Flächenpotentiale

Versorgungsangebote und Einzelhandel

Bildungs- und Betreuungsangebote

Sport- und Freizeitinfrastruktur

Einrichtungen und Angebote für Senioren

Verkehrsnetz und ÖPNV

Fuß- und Radwegenetz

Grün- und Freiraumstruktur

Unser Gemeindeentwicklungskonzept im Detail

Nachfolgend finden Sie das fertige Gemeindeentwicklungskonzept sowie das städtebauliche Rahmenkonzept und die fünf entwickelten Planungslupen.

Gemeindeentwicklungskonzept

Städtebauliches Rahmenkonzept

Lupe Grünes Band und Schulsport

Lupe Gymnasialerweiterungsfläche

Lupe Karlsruher Straße

Lupe Mischgebiet Biegen

Lupe Sportvereinszentrum